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Gesundheit & Reisen
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Medizinisches Sondergepäck

Rollstuhl, Medikamente oder Sauerstoff

Medizinisches Sondergepäcks befördern wir kostenfrei. Dieses rechnen wir selbstverständlich nicht auf Ihr Freigepäck an. Bitte beachten Sie, dass Sie ein ärztliches Attest für die medizinischen Hilfsmittel mitführen müssen. Bei Vorlage einer ärztlichen Verordnung (Rezept) können auch Medikamente kostenlos transportiert werden.

Medizinische Hilfsmittel sind aus Sicherheitsgründen anmeldepflichtig und werden für den persönlichen Bedarf, gegen Vorlage eines ärztlichen Attestes und sofern nicht verboten, nach schriftlicher Rückbestätigung bei verfügbarer Kapazität und unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen kostenlos im Laderaum transportiert, sofern sie nicht unter zulässiges Hand-/Kabinengepäck fallen.

Bitte beachten Sie, dass dieses Gepäck ausschliesslich medizinische Hilfsgeräte oder ärztlich verordnete Medikamente enthalten darf. Für alle anderen Artikel treten unsere üblichen Gepäckregelungen in Kraft.

Anmeldung
Bitte melden Sie medizinisches Sondergepäck bis spätestens 48 Stunden vor Abflug an, damit wir ausreichend Zeit haben, um eine reibungslose Beförderung in die Wege zu leiten. Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung per E-Mail an specialservices@ germania.ch (oder senden Sie sie per Fax an +41 43 508 6382). Bitte wenden Sie sich nur für Abflüge innerhalb von 72 Stunden telefonisch an unser Service-Center: +41 43 508 3489.*


Mitnahme von Medikamenten

Während des Flugs benötigte Medikamente können Sie natürlich mit in die Kabine nehmen. Bitte beachten Sie hierzu unsere Handgepäckbestimmungen und die geltenden Sicherheitsvorschriften für Flüssigkeiten im Handgepäck. Selbstverständlich können Sie auch Spritzen in die Kabine nehmen, wobei wir aufgrund der geltenden Sicherheitsbestimmungen jedoch empfehlen, dass Sie stets eine ärztliche Verordnung (Rezept) mit sich führen.
Unsere Handgepäckbestimmungen


Mitnahme eines Sauerstoffgeräts

Sollten Sie während des Flugs zusätzlichen Sauerstoff benötigen, bitten wir darum, dass Sie Ihr eigenes Sauerstoffgerät mitbringen. Denken Sie bitte daran, dieses bis spätestens 48 Stunden vor Abflug anzumelden und ein ärztliches Gutachten Ihrer Flugtauglichkeit vorzulegen. Gemäss den im Luftverkehr geltenden Gefahrgutvorschriften dürfen Sauerstoffflaschen in befülltem Zustand maximal 5 kg wiegen. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Flüssigsauerstoffsysteme grundsätzlich nicht transportiert werden dürfen.

Anmeldung
Wir bitten Sie, Ihr Sauerstoffgerät bis spätestens 48 Stunden vor Abflug anzumelden, damit wir ausreichend Zeit haben, um eine reibungslose Beförderung in die Wege zu leiten. Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung per E-Mail an specialservices@ germania.ch (oder senden Sie sie per Fax an +41 43 508 6382). Bitte wenden Sie sich nur für Abflüge innerhalb von 72 Stunden telefonisch an unser Service-Center: +41 43 508 3489.*


Rollstuhl mitnehmen

Gerne befördern wir Ihren Rollstuhl gratis und ohne sie auf Ihr Freigepäck anzurechnen. Informieren Sie uns zeitgerecht über die Masse, das Gewicht und Art Ihres Rollstuhls und fordern Sie von uns eine schriftliche Bestätigung des Transports an.

Anmeldung
Bitte melden Sie Ihren Rollstuhl unter Angabe von Massen und Gewicht und unter Anforderung einer schriftlichen Transportbestätigung bis spätestens 48 Stunden vor Abflug an, damit wir ausreichend Zeit haben, um eine reibungslose Beförderung in die Wege zu leiten. Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung per E-Mail an specialservices@ germania.ch (oder senden Sie sie per Fax an +41 43 508 6382). Bitte wenden Sie sich nur für Abflüge innerhalb von 72 Stunden telefonisch an unser Service-Center: +41 43 508 3489*.

Wir transportieren bis zu zwei Rollstühle für Sie im Frachtraum. Bitte beachten Sie, dass ein Beförderungsanspruch nur besteht, wenn Sie die Mitnahme Ihres Rollstuhls rechtzeitig angemeldet haben. Dies liegt an unserem eingeschränkten Frachtraum und den Gefahrgutvorschriften (u.a. Nassbatterien).

Eingeschränkte Frachtraumkapazität

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihren Rollstuhl aus Platzgründen im Frachtraum transportieren müssen. Am Zielflughafen erhalten Sie Ihren Rollstuhl entweder direkt am Flugzeug oder bei der Gepäckausgabe zurück. Über spezielle Angebote der Flughäfen für mobilitätseingeschränkte Passagiere (z.B. Behindertenparkplätze) können Sie sich ausserdem auf den Webseiten der jeweiligen Flughäfen informieren.

Leider haben wir nur einen beschränkten Frachtraum zur Verfügung. Rollstühle sollten deshalb zusammenklappbar sein. Aufgrund baulicher Gegebenheiten, wie der Frachtraumgrösse, der Frachtraumklappengrösse und der Gewichtsbelastungsgrenze für Frachträume von Flugzeugen ist der Transport insbesondere von batteriebetriebenen Rollstühlen unter Umständen nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass batteriebetriebene Rollstühle, bei denen die Batterien zum Transport nicht entnommen werden können, nur aufrecht transportiert werden können. Sie müssen daher den Massen der Flugzeug-Frachtraumklappe entsprechen. (Zum Beispiel: Flugzeugtyp B737-700 max. Höhe 0,88 m, max. Breite 1,2 m; Airbus A319 max. Höhe 1,15 m, max. Breite: 1,2 m). Leider kann es vorkommen, dass eine Ver- bzw. Entladung an manchen Flughäfen aufgrund fehlender Verladehilfsmittel nicht möglich ist.

Gefahrgutvorschriften

Bitte beachten Sie, dass Nassbatterien nicht transportiert werden dürfen. Problemlos mitnehmen können Sie aber Trocken- und Gelbatterien. Aufgrund der Gefahrgutvorschriften besteht ein Beförderungsanspruch für Ihren Rollstuhl nur, wenn Ihre Anmeldung durch Germania schriftlich bestätigt wurde.

Rollstühle, die mit einer auslaufsicheren Trocken- oder Gelbatterie betrieben werden:

  • aufgegebenes Gepäck: Ja
  • Handgepäck: Nein

Folgende Vorgaben sind einzuhalten:

  • Die Batterie muss sicher am Rollstuhl bzw. an der Mobilitätshilfe befestigt sein.
  • Die Batteriepole müssen gegen Kurzschluss geschützt, z. B. von einem Batteriebehälter umgeben sein.
  • Bei herausnehmbaren Batterien muss diese in einer stabilen Verpackung im Frachtraum transportiert werden.

Rollstühle, die mit einer auslaufsicheren Lithium-Ionen-Batterie betrieben werden

  • aufgegebenes Gepäck: Ja
  • Handgepäck: Nein, außer herausnehmbare Batterien, die nur im Handgepäck transportiert werden dürfen.

Eine Genehmigung der Fluggesellschaft ist erforderlich.

Folgende Vorgaben sind einzuhalten:

  • Die Batterie muss sicher am Rollstuhl bzw. an der Mobilitätshilfe befestigt sein.
  • Die Batteriepole müssen gegen Kurzschluss geschützt, z. B. von einem Batteriebehälter umgeben sein.
  • Die Batterien müssen die Anforderungen des „UN Manual of Tests and Criteria“, Teil III, Abschnitt 38.3 erfüllen. Der Nachweis ist bei Reservierung oder Check-in am Flughafen zu erbringen, z. B. durch eine Bescheinigung des Herstellers oder eine eigene schriftliche Bestätigung.

Für herausnehmbare Batterien, z. B. bei zusammenklappbaren Rollstühlen gilt darüber hinaus:
Entfernen Sie die Batterie.

  • Die Batterie muss durch das Isolieren der Pole gegen Kurzschlüsse gesichert werden (z. B. durch Überkleben der freiliegenden Pole).
  • Die Batterien müssen einzeln in einem vom Fluggast zu stellenden Schutzbeutel verpackt werden.
  • Die Batterieleistung darf 300 Wh nicht übersteigen.
  • Es dürfen maximal eine Ersatzbatterie nicht über 300 Wh bzw. zwei Ersatzbatterien mit jeweils nicht über 160 Wh mitgenommen werden.
  • Die Batterie muss als zusätzliches Handgepäck mitgenommen werden.

 

* Normaltarif aus dem Schweizer Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend. Aus dem Ausland gelten die internationalen Gebühren.

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